Therapeutisches Klettern

Therapeutisches Klettern

 

Klettern fördert und fordert koordinative , konditionelle und auch mentale Fähigkeiten. So beansprucht Klettern große Muskelgruppen wie z.B. die den Rumpf stabilisierende Muskulatur, die Fähigkeiten zur Raumorientierung und Balance, die Koordinationsfähigkeit bei der abgestimmten Bewegung aller vier Extremitäten, aber auch Mut, Willenskraft und psychische Ausdauer. Daher bietet sich Klettern auch gerade als alternative Therapieform in der Rehabilitation an.

 

Einflussmöglichkeiten der Klettertherapie auf physische und psychische Parameter:

Das therapeutische Klettern ist für nahezu jede Indikation geeignet. Es findet Einsatz in der Einzel- und auch in der Gruppentherapie.

 

Das Klettern ist für die motorische Entwicklung und Aufrichtung des Menschen von grundlegender Bedeutung. Es ist ein wichtiges Basismuster der menschlichen Motorik.

Die Kletterbewegung enthält elementare Bewegungen zur komplexen Verschaltung der Muskulatur innerhalb geschlossener Funktionsketten. Diese wiederum bilden das Fundament für Bewegungen in der Vertikalen (stehen, gehen) bzw. für feinkoordinierte Zielbewegungen (z.B. greifen) in offenen Funktionsketten.

Das therapeutische Klettern versteht sich als ergänzende Methode innerhalb der Krankengymnastik / Physiotherapie.

Ziel ist die Reorganisation und Optimierung von gestörten Bewegungsabläufen im Sinne einer Wiederherstellung der normalen Bewegungsökonomie.

Einsatzgebiete:

Neben positiven biomechanischen Ansätzen, im Hinblick auf die Belastung und Beanspruchung des Bewegungsapparates, bietet das therapeutische Klettern wichtige neurophysiologische und motivationale Therapieansätze zur Behandlung von neuromuskulären Störungen bei orthopädischen und traumatologischen, sowie neurologischen Indikationen.

Durch die intensive Förderung mentaler und kognitiver Fähigkeiten ist das therapeutische Klettern auch bestens geeignet für Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung, sowie Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten und Konzentrationsschwäche. 

Die Klettertherapie kann nicht nur hervorragend in eine Einzeltherapie integriert werden, auch der Einsatz in einer Gruppentherapie zeigt große Erfolge. 

 

Klettern als Therapie ist geeignet bei:

  • Skoliose und Haltungsschwäche
  • Rücken-, Schulter-, Ellbogen-, Hand-, Hüft-, Knie- und Fußbeschwerden

- auch als Aufbautraining nach einer Operation bestens geeignet

  • Neurologischen Erkrankungen wie z.B. Schlaganfall und MS…
  • Kinder mit motorischer Entwicklungsstörung
  • Kindern mit Konzentrationsschwäche und Verhaltensauffälligkeiten
  • Kinder mit körperlicher und geistiger Behinderung

 

Wir bieten diese Therapieform auch für Selbstzahler als präventive Maßnahme an. Als Einzeltherapie oder Gruppentherapie mit max. vier Teilnehmern. Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne.

 

Therapie kann und darf auch Spaß machen!